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Ich, der Interior Designer. NICHT. 

Wie ich mich schnell für einen Ofen entschieden hatte, aber mir den Kopf zerbrach über meine Ausstattung.

Endlich ist SIE da: die Baufreigabe! Hab schon in meiner Story bisschen darüber berichtet, wir waren nämlich vorab schon echt fleißig. Ein guter Architekt ist auf jeden Fall der erste Schritt und meistens geht dann auch alles glatt. Für unser Vorhaben war das Gewerbe noch etwas zeitaufwendiger, hab ich aber erst im Nachhinein realisiert. Erst als das Gewerbeaufsichtsamt und weitere Kontakt aufgenommen haben, ist mir die Tragweite unseres Projekts nochmal aufgefallen. Wie gut, dass ich mich vorher schonmal bei allen (schriftlich!) kundig gemacht hatte. So waren freie Betonwände und der Verkauf direkt an der Produktion gar kein Problem, auch andere Dinge waren längst eingeplant. Schon verrückt, sogar die Türe muss in eine bestimmte Richtung aufgehen und wirklich viele Kleinigkeiten mehr...Kann mir vorstellen, dass das manchen die Freude an der Selbständigkeit nimmt. Aber wir sind durch und sogar ziemlich schnell: Glücklich über viele kompetente Menschen, es wurde immer sofort Kontakt aufgenommen und alles schnell bearbeitet. Also weiter geht’s mit dem nächsten Schritt: die Ausstattung.

Was ist wohl das wichtigste für einen Bäcker? Ja genau, der Ofen! Der war tatsächlich schon vor dem Bauträger ausgesucht. Wichtig war mir hierbei, eine perfekte Qualität der Backwaren ohne Kompromisse. Knackige Kruste vor allem! Deshalb sind wir schon im Februar 2020 zu meinem Wunsch Hersteller gefahren (Grüße gehen raus an meinen lieben Freund Max Kugel, der uns begleitet hat). Wir waren bei der Wachtel GmbH in Hilden. Dort sind wir so lieb empfangen worden, Max hat gebacken, ich hab gestaunt und Bäckermännle durfte sich die heiligen Hallen anschauen. Also war die Entscheidung schnell gefallen, Ofen und Kälteanlage wurden besprochen und fest gemacht. Ist auch wichtig für die Pläne vom Architekt oder die Anschlüsse von SchwörerHaus. Wenn der Ofen kommt, werde ich berichten - für mich der größte Meilenstein.

Schon bei der Entscheidung des Ofens war die Frage im Raum: Welche Front soll es denn werden? Ja, gute Frage! Wenn mich eines überfordert hat, waren es die ganzen verschiedenen Möglichkeiten meine Backstube zu gestalten. Weiß und viel Holz oder doch eher ein Industriedesign? Außerdem hatten wir ja noch jede Menge Holz und tolle alte Möbel aus dem alten Bauernhaus von meinem Opa. Über Instagram habe ich dann die Manufaktur Budweiser in Schwäbisch Gmünd gefunden, wir waren uns sofort sympathisch. Als die liebe Satyama (Geschäftsführerin und auch Muddi) uns dann einfach unkompliziert einmal besucht und sich das alte Haus angesehen hat, war es einfach klar: Das wird richtig gut mit uns! Ich bin ja auch für Frauenpower und das war absoluter Frauenpower. Auch hier haben wir auf unser Bauchgefühl gehört und wir hoffen, über die Backstube hinaus, tolle Projekt zusammen gestalten zu können. Opas alte Hobelbank findet jetzt auf jeden Fall einen Platz in der Bäckerei und das ist wirklich schön.

Wir bauen eine Backstube!

Über die Wahl des perfekten Bauträgers.

Wir haben Glück: Seit viiiielen Jahren gehört unser Baugrundstück schon meiner Familie. Meine Mama ist in dem Ort geboren und teilweise dort aufgewachsen, später ist mein Opa dann wieder in das alte Bauernhaus auf dem Grundstück eingezogen. Eingezogen sind auch seine Pferde, diese Familientradition übernehmen wir ebenfalls mit und die Pferde dürfen weiter ihr Leben in unserem Garten genießen. Früher habe ich fast jedes Wochenende und jede Ferien bei Opa und den Tieren verbracht, der Rest der Familie ist verreist - aber für mich war das alles besser als jeder Strand. Und wie schön ist es, dass unsere Tochter jetzt dort aufwachsen kann? Der einzige Wermutstropfen ist wohl, dass wir das alte Haus abreisen müssen. Nasser Keller, schiefe Wände, niedrige Decken... lassen uns leider keine andere Wahl. 

Das Bäckermännle, so nenne ich meinen Ehemann Stephan in den Social Media Kanälen, hat sich dann dazu bereit erklärt mit mir auf dieses Stückchen Erde zu ziehen mitten im Dorf. Mein Herzenswunsch ging also in Erfüllung - genug Platz für eine Backstube haben wir dort nämlich. Aber wer baut denn Backstuben in einem Wohnhaus? Und WIE wollen wir überhaupt wohnen? Also ging die Suche nach dem perfekten Bauträger los. Bäckermännle wollte nicht nur Holz und ich wollte nicht nur Stein und schon gar keine Ziegel. Also waren wir als Erstes auf einer Baumesse und haben uns dann auf ein Fertighaus geeinigt, dort sollten unsere beiden Vorstellungen vereint werden. Aber wie viele Anbieter gibt es bitte auf dem Markt? Wir haben uns 8 Stück genauer angesehen unter anderem: Schwörerhaus, Hanse Haus, Weiss Haus, Bau Fritz und noch vier kleinere regionale Hersteller. Die Kriterien waren bei uns klar: Das Bauchgefühl muss stimmen und die Backstube muss mit realisiert werden. Fast zwei Jahre haben wir uns Zeit gelassen für die Entscheidung, waren in fast allen Werken, haben uns Musterhäuser angeschaut (Musterparks kann ich empfehlen), haben Foren gelesen... Aber ja, zum Schluss waren es einzelne Faktoren und das Bauchgefühl.

Wir haben im Juli 2020 dann bei SchwörerHaus unterschrieben. Hier wurde ich als zukünftige Unternehmerin einfach direkt sehr ernst genommen und es gab auch nie offen gebliebene Fragen. Besonders gut gefallen hat uns das Werk (solltet ihr euch anschauen) und die große Auswahl bereits im Standard. Nicht zu verachten ist der Wandaufbau und das Wohnklima. Wer sich hierfür interessiert kann uns auch gerne anschreiben, die Wahl eines Bauträgers ist wohl die Wichtigste. 

Unser Berater vor dem Verkauf (steht auch nachher noch zur Verfügung): Christoph Denlöffel, Gebiet Allgäu (dort haben wir zu dieser Zeit noch gewohnt).

Unser Architekt ist nicht direkt von Schwörer, arbeitet aber mit SchwörerHaus zusammen: BOSS Architekten, Laupheim. Ein freier Architekt hat bei unserem Projekt Sinn gemacht, da wir mit der Backstube z. B. ganz andere Anschlüsse haben und anderen Sicherheitsvorkehrungen (plus Hygienerichtlinien).

Wir haben dazu auch eine Podcast Folge aufgenommen, einfach reinhören!